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Alle Wege führen nach Rom – Studienfahrt der Q13 nach Rom

Vom 20. bis 26. September 2026 führte die Studienfahrt 26 Schülerinnen und Schüler der Q13 nach Rom. Gemeinsam mit Herrn Oberpriller und Frau Betz machte sich die Gruppe am Sonntagnachmittag erst mit dem Regionalexpress und schließlich mit dem Nachtzug von Klagenfurt auf den Weg in die italienische Hauptstadt. Nach der Ankunft am Montagvormittag blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen, denn schon am Nachmittag wartete mit dem Vatikan der erste Höhepunkt der Reise.
Wer die 537 Stufen zur Kuppel des Petersdoms bewältigt hatte, wurde mit einem weiten Blick über die Dächer Roms belohnt. In den nächsten Tagen wurde die Stadt dann Stück für Stück mit einem beeindruckenden Kulturprogramm erkundet – und meistens zu Fuß. An vielen Stationen stellten die Schülerinnen und Schüler dazu in kurzen Referaten Bauwerke, Kunstwerke und geschichtliche Hintergründe vor.
Natürlich begegneten der Gruppe dabei die berühmtesten Überbleibsel des antiken Roms: das Kolosseum, das Forum Romanum und der Palatin durften auf dem Weg durch die Stadt nicht fehlen. Besonders spannend war aber beispielsweise auch San Clemente: Unter der heutigen Kirche kamen bei jedem Abstieg ältere Schichten der Stadt zum Vorschein. Auch die Kunst kam nicht zu kurz, z.B. in Form von Caravaggios Gemälden. Und mit Bernini und Borromini traf die Gruppe auf zwei Künstler, deren Werke das Stadtbild bis heute prägen.
Neben den bekannten Sehenswürdigkeiten waren es aber auch die vielen kleineren Entdeckungen, die die Tage in Rom ausmachten. Mal sah man einen Elefanten, einen Hirsch oder die Bienen Papst Urbans VIII., mal auf einen versteckten Innenhof oder eine prachtvolle Kirchendecke. Und natürlich blieb zwischen Kirchen, Kunst und Antike auch Zeit für italienisches Eis, den typischen Granita di Caffè, eine Pause auf einer Piazza und eigene Streifzüge durch die Stadt. Und ein Datum durfte auf dieser Reise natürlich nicht unbemerkt verstreichen: Am 23. September jährte sich der Geburtstag des römischen Kaisers Augustus. Grund genug – zumindest für Frau Betz –, diesen Anlass gebührend zu würdigen. So entstand an diesem Tag sogar ein gemeinsames Gruppenfoto mit dem Geburtstagskind.
Am Freitag ging es noch einmal der prächtigen Basilika von San Giovanni in Laterano bis hinunter in die Kallixtus-Katakomben. Danach blieb etwas freie Zeit, bevor am Abend der Nachtzug zur Rückfahrt bereitstand.
Als die Gruppe am Samstagmorgen wieder München erreichte, lagen fünf intensive Tage in Rom hinter ihr. Geblieben sind viele gemeinsame Erlebnisse, eine Menge Fotos,– und wohl auch der Eindruck, dass man in Rom selbst nach einer Woche noch längst nicht alles gesehen hat.
Ein besonderer Dank geht an die begleitenden Lehrkräfte Herrn Oberpriller und Frau Betz, die mit ihrer Rom-Erfahrung so manchen besonderen Ort und manches interessante Detail abseits der üblichen Sehenswürdigkeiten kannten, die man als „normaler“ Rom-Besucher sonst übersehen hätte. So gab es neben den bekannten Höhepunkten immer wieder echte Insidertipps zu entdecken.