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AKTUELLES · HANS-CAROSSA-GYMNASIUM

Pressekonferenz auf der Burg Trausnitz: Schülerinnen, Schüler und Studierende präsentieren museumspädagogische Spiele

Im Rahmen einer Pressekonferenz auf der Burg Trausnitz stellten Schülerinnen und Schüler des Hans-Carossa-Gymnasiums gemeinsam mit Studierenden der Fachakademie Seligenthal ihre neu entwickelten museumspädagogischen Spiele vor. Die kreativen Projekte entstanden rund um die Ausstellung „Wirksam – Frauennetzwerke der Hohenzollerinnen“.
Im Mittelpunkt stand dabei ein Mix-Max-Spiel, das den Einsatz von Künstlicher Intelligenz mit handwerklichen Gestaltungstechniken kombiniert. Ziel des Spiels ist es, historische Figuren, Symbole und Informationen spielerisch miteinander zu verbinden und dadurch einen neuen Zugang zur Ausstellung zu schaffen.
Ebenso großes Interesse weckte ein eigens entwickeltes Memory-Spiel. Hier standen sowohl intensive Quellenarbeit als auch der reflektierte Einsatz von KI im Vordergrund. Historische Inhalte zu den Frauenfiguren aus der Ausstellung als auch aus der Kunst- und Wunderkammer wurden recherchiert, aufbereitet und anschließend in spielerischer Form umgesetzt. Die Verbindung von traditioneller Bildungsarbeit und digitalen Werkzeugen zeigte eindrucksvoll, wie moderne Vermittlungskonzepte im Museum aussehen können. Die Auflösungen zu den Spielen bzw. die biographischen Daten zu den zumeist aus dem Hochadel kommenden Damen kann man in den ebenfalls von den Schülern geschriebenen Steckbriefen nachlesen.
Die Kooperation zwischen dem Bayerischen Nationalmuseum, der Bayerischen Schlösser- und Seenverwaltung, der Projektleiterin Stephanie Gilles aus Landshut sowie den beiden Schulen wurde von allen Beteiligten als äußerst gelungen bezeichnet. Die Zusammenarbeit habe gezeigt, wie erfolgreich kulturelle Bildung, schulisches Lernen und kreative Projektarbeit miteinander verbunden werden können. An dieser Stelle ein großer Dank an den Sponsor Bayerische Sparkassenstiftung!
Die Spiele werden mit großer Begeisterung angenommen und zeigen auch eindrucksvoll, wie junge Menschen kulturelle Inhalte innovativ und zeitgemäß aufbereiten können.

Yvonne Löken