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Dass sich Distanzunterricht auch zum Dichten eignet, erfuhr die Klasse 5c im Fach Deutsch, als sie sich mit dem Thema „Tiergedichte“ auseinandersetzte. Wir beschäftigten uns mit verschiedenen Beispielen und lernten dabei Fachbegriffe wie „Strophe“ oder „Vers“ und auch verschiedene Reimarten kennen. Nach all der Theorie war aber die Praxis umso wichtiger und es ging an das kreative Verfassen eigener Gedichte. Dazu gab es verschiedene Möglichkeiten: Vorgegebene Reimpaare wie „Wal – Schal“ oder „Katze – Tatze“ dienten der Inspiration, um daraus Texte zu gestalten; viele Kinder ließen aber lieber ihrer Phantasie freien Lauf und kreierten eigene Reime über Tiere oder auch anderes. Das Ergebnis ist teils lustig, teils ein wenig nachdenklich, aber auf jeden Fall sehr vielseitig; sogar das Thema „Distanzunterricht“ fand Eingang in die Gedichte…
Susanne Gatzky

Hier ein paar Kostproben:

Frierend schwamm der Wal,
beim nächsten Mal trug er einen Schal.

Übers Meer flog die Möwe,
der Schatten erschien so groß wie ein Löwe.

An der Wand klebt die Fliege,
ich frage mich, ob ich sie kriege.

(Lena Mirlach)


Ich sitze jeden Tag vor Mebis,
weil es einfach schee is.
Manchmal mache ich auch ne Pause,
und dann trink ich eine Brause.

Nach der Pause geht es weiter,
denn ich wäre gern gescheiter.

Irgendwann komm ich zum Ende,
kurz danach geht's ins Gelände.

Abends geh ich schnell zur Ruh,
denn mir fallen rasch die Augen zu.

(Sophia Lahr)



Mein alter Hundi Kasimir

Mein alter Hundi Kasimir
ist ein ganz besondres Tier
bellen tut er ziemlich laut
und er hat Haare auf der Haut
schlafen tut er den ganzen Tag
das find ich manchmal wirklich fad
jeden Morgen will er fressen
und auch das Gassigehen darf man nicht vergessen
lieb habe ich ihn natürlich auch
ich kenne ihn schon seitdem ich war in Mamas Bauch.

(Clara Blaga)


Das Hungertier

Ich sehe auf diesem Papier
ein richtig grusliges Tier.

Ich frag mich, was hat es vor
gleich flüstert's mir was in mein Ohr.

Es macht mir großen Kummer,
denn wie ich hat's großen Hunger.

Drum mache ich jetzt Schluss
und esse Mittag mit Genuss.

Nach dem Essen komm ich wieder
und schreibe es auf Mebis nieder.

(Theodor Weileder)


Tiere

Der Hund macht „Wau",
die Katze ist schlau.
Der Tiger ist gestreift,
das Stinktier gehört eingeseift.
der Gepard ist schnell,
das Schaf hat weißes Fell.
Tiere, ob groß oder klein,
jedes hat ein Recht zu sein.
(David Brunnbauer)

Ich schippere so durch Tage,
wie ist das Wetter, und frage:
„Was sind das für Zeiten?
Was sind Vergangenheiten?“

(Kilian Gaigl)


Es war ein Esel, der war sehr schön,
drum trug er immer einen Föhn.
Dass nicht schmutzig wird sein Fell,
lief er ganz ganz schnell.
Doch das war keine gute Idee,
denn er fiel in einen See.
„Hilfe, Hilfe, holt mich raus!“
Da kam vorbei 'ne Maus.
Sie rief geschwind
zur Hilfe ein starkes Rind.
Das Rind zog ihn raus,
zum Dank gab's vom Esel 'nen Leckerschmaus.
So aßen alle auf einem Tisch,
'nen fetten, leckren Fisch.

(Lenny Nußbaumer)

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