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Aktuelle Mitteilungen
2018StadtfuehrungHP
Wer hätte das gedacht: Dass direkt vor unserem Schultor im Mittelalter ein wöchentlich stattfindendes buntes Markttreiben herrschte? Dass an jedem Freitag Rosse, Rinder, Schweine und anderes mehr (Kleintiere) verkauft wurden? Und dass dienstags immer Weizen und Korn angeboten wurde? Dass die St.-Jodoks-Kirche in der Freyung deswegen erhöht steht, weil sie auf einem Sumpfgebiet gebaut wurde? Auch dass die Handwerker auf zehn Jahre frei von Steuern waren, wenn sie sich in dem neuen Stadtteil, der heutigen Freyung, niederließen?
Dies und noch viel mehr an Informationen erfuhren die Schüler der Klasse 7b mit ihrer Geschichtslehrerin Yvonne Löken während einer interessanten Führung durch das mittelalterliche Landshut. Wo genau verlief die Stadtmauer (leider keine gesicherten Daten)? Wo befand sich das jüdische Viertel (um den heutigen Dreifaltigkeitsplatz) und auf welchen Stützen steht die Martinskirche (Holzpfähle wie die Häuser in Venedig)? Waren die mittelalterlichen Häuser auch schon so bunt? (nein, die wurden erst im Barock bunt angestrichen). Herr Tausche, Leiter des Stadtarchivs, zeigte dann als Höhepunkt der Führung im alten Rathaus eine Kopie der mittelalterlichen Gründungsurkunde des Marktes (siehe Foto) in der Freyung, des Vorläufers der heutigen Bartlmädult. Dabei konnte sich jede/r im Übersetzen von mittelalterlichen Urkunden üben: „Wir, Heinrich, Pfalzgraf zu Rhein und Herzog in Bayern,… .tun kund, … Und es soll der Markt die Rechte haben… Das ist geschehen zu Landshut, am nächsten Erchtag nach dem Pfingsttag im Jahre 1339.“ Mit diesem neu gewonnenen Wissen sieht man nun seine Stadt bzw. den Vorplatz vor seiner Schule in einem anderen Licht. Und die nächste Bartlmädult steht auch schon wieder an…
Yvonne Löken