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Sanierung des NTG-Bereichs am Hans-Carossa-Gymnasium schreitet voran
2018Physik10cHP

Ein Großteil der neuen Unterrichtsräume im naturwissenschaftlichen Bereich des Hans-Carossa-Gymnasiums erstrahlt bereits in neuem Glanz. Moderne Optik und Ausstattung prägen die neuen Räumlichkeiten. Dass dabei auch das Arbeiten mit digitalen Endgeräten sinnvoll möglich ist, darf die Klasse 10c gerade im Rahmen der Physik-Profilstunden erfahren.
Seit 2015 ist die Generalsanierung des naturwissenschaftlichen Bereichs am HCG in vollem Gange. Die ersten beiden Bauabschnitte sind abgeschlossen und jeweils zwei Lehr- und Übungssäle für die Fachschaften Biologie, Physik und Chemie sind neben den neuen Sammlungs- und Vorbereitungsräumen bereits in Nutzung. Auch die Treppenhäuser und Toiletten sind saniert und gefallen durch moderne Optik und blickfangende Beleuchtung. Im Moment wird gerade die Fassade des Gebäudes renoviert, die Sanierung des Dachs steht unmittelbar bevor. Im weiteren Verlauf entstehen noch ein Anbau mit Aufzug, weitere Biologie- und Physiklehrsäle, zwei neue Informatikräume und ein modern eingerichtetes Tonstudio für das HCG-eigene Schulradio.
Im Rahmen ihrer Profilstunden im Fach Physik kann sich die Klasse 10c nun in den neuen Räumlichkeiten über weitere Möglichkeiten zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht freuen. In einem mehrwöchigen Projekt erkunden die Schülerinnen und Schüler, welche physikalischen Größen mittels Sensoren im Smartphone gemessen werden können und wie dieses sinnvoll bei physikalischen Versuchen verwendet werden kann. Als Erstes hat sich die Klasse den in jedem Handy integrierten Beschleunigungssensor vorgenommen. Die erste Aufgabe war nicht leicht zu bewältigen: „Bestimme mit Hilfe eines Rotationstellers die genaue Lage des Beschleunigungssensors in deinem Handy!“, forderte Physiklehrer Thomas Oberhofer die Schüler auf. Durch geschickte Positionierung des Handys im Drehteller und mehrfache Versuchsdurchführung konnte mithilfe der Zentripetalbeschleunigung und einer geeigneten Physik-App die Lage des Sensors letztendlich millimetergenau genau gemessen werden, was die Schüler sichtlich beeindruckte. Weitere Versuche unter Zuhilfenahme der Smartphones werden in den nächsten Wochen durchgeführt. Physiklehrer und Fachbetreuer Thomas Oberhofer ist stolz auf die modernen Räumlichkeiten und die damit verbundenen neuen Möglichkeiten. So ist jeder Schülerarbeitsplatz nicht nur mit der nötigen Stromversorgung ausgerüstet, sondern es steht auch für jeden Schülertisch eine LAN-Versorgung zur Verfügung. Und mittels WLAN können die mit den Handys aufgezeichneten Daten direkt auf den eigenen Physikserver geladen werden und anschließend via Beamer und Stifttablet anschaulich ausgewertet werden.