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Der anerkannte Reptilien- und Insektensachverständige Manfred Werdan besuchte mit seinen Tieren wieder die 6. und 8. Klassen
2017Reptilien
„Iieehhh, die sind doch viel zu glitschig!“, denken viele über Schlangen. Dass das Gegenteil der Fall ist, bewies Reptilien- und Insektenexperte Manfred Werdan, als er wie jedes Jahr die sechsten und achten Klassen des Hans-Carossa-Gymnasiums mit seiner Reptilien- und Insektensammlung besuchte. Während die sechsten Klassen gebannt Herrn Werdans Ausführungen zu Reptilien lauschten, durften sich die achten Klassen mit der Gruppe der Insekten beschäftigen; und das nicht nur durch das bloße Erzählen, sondern auch durch das wortwörtliche ,,Begreifen’’ der Tiere. Und siehe da, alle waren begeistert und wollten die dann doch nicht so glitschigen Tiere gar nicht mehr hergeben. Herr Werdan erzählte von dem Tigerphyton, der falschen Korallenschlange, der hier ansässigen Kreuzotter oder der Blindschleiche, die ja eigentlich eine Echse ist. Schließlich kann sie ebenso wie Eidechsen ihren Schwanz abwerfen. Und blind ist sie auch nicht, aber weil sie in der Sonne so glänzt, hieß sie früher „Blendschleiche“, woraus dann mit der Zeit das Wort „Blindschleiche“ wurde. Aber nicht nur Schlangen waren im Gepäck des Biologen und Züchters mitgereist, auch Echsen waren dabei, zum Beispiel eine Bartagame. Dann wandte er sich den Amphibien zu: dem tatsächlich blauzüngigen Blauzungenskink oder dem Axolotl, einem wahren Überlebenskünstler. Dieser kleine Held hat die Fähigkeit, verlorene oder verletzte Körperteile einfach wieder nachwachsen zu lassen, ein riesiges Forschungspotential für die Menschheit. Und obwohl er im Wasser lebt, kann er innerhalb von ein paar Monaten seine Kiemen zurückbilden und an Land leben, wenn er dazu gezwungen wird. Auch Insekten wie Gottesanbeterinnen, Gespenstschrecken und ein wandelndes Blatt durften von den begeisterten Schülern „gestreichelt“ werden. Nachdem sich manche Schülerinnen und Schüler sogar getraut hatten, eine Vogelspinne auf die Hand zu nehmen, waren sich alle einig, dass es Herrn Werdan gelungen war, mit diesem etwas anderen Biologieunterricht die Schüler für die oftmals als unliebsam oder eklig empfundenen Tiere zu sensibilisieren und zu begeistern.

Leon Freundorfer, Q11
6.4.2017

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