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2017SchioHPAnfang April wurden 23 Schülerinnen und Schüler und zwei Lehrkräfte des Liceo Giacomo Zanella aus Landshuts Partnerstadt Schio am Hans-Carossa-Gymnasium herzlich in Empfang genommen. Sie alle waren zum ersten Mal zu Gast in Landshut und trotzdem sind sie Teil einer langen Tradition: Denn bereits im Schuljahr 1991/92 machten sich zum ersten Mal Carossaner auf der einen Seite und Schüler des Liceo Zanella auf der anderen Seite auf den Weg, um die jeweilige Partnerschule zu besuchen. Diese 25-jährige Tradition, die seit jeher großzügig vom Verein Landshut – Schio unterstützt wird, war der Anlass, um sich zu Beginn der Austauschwoche in der Heilig-Kreuz-Kirche zu einer feierlichen Begrüßung zusammenzufinden. Nach einer musikalischen Eröffnung begrüßte Schulleiter Markus Heber sowohl deutsche als auch italienische Schüler und Lehrkräfte. StD Heber wies in seiner Ansprache auf die große Bedeutung des Austauschprogramms für die Schule, aber auch für die Städtepartnerschaft zwischen Landshut und Schio hin. Letztendlich seien es die Schülerinnen und Schüler, die durch derartige Projekte den Europagedanken verwirklichten.
Wieviel der Schüleraustausch den italienischen Partnern bedeutet, zeigte auch die Anwesenheit eines Überraschungsgastes aus Schio: Die stellvertretende Schulleiterin Cristiana Schiavo war eigens aufgrund des Jubiläums angereist und überreichte dem Schulleiter ein Präsent als Zeichen der Verbundenheit beider Schulen. Sie betreut den Austausch seit vielen Jahren und war selbst schon oft zu Gast in Landshut.
Eine ähnliche Rolle spielt am Hans-Carossa-Gymnasium Studiendirektor Elmar Weber, der den Schüleraustausch seit über 20 Jahren im Wechsel mit anderen Lehrkräften organisiert und prägt. Er und auch seine Kollegen Rudolf Weiß und Susanne Gatzky, die das Projekt in diesem Schuljahr betreuen, sind sich einig: Ein Schüleraustausch ist für die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler eine sehr wertvolle Erfahrung. So geht es nicht nur um das Erproben der auf italienischer Seite im Unterricht erworbenen deutschen Sprachkenntnisse, sondern um das Kennenlernen des Alltags im jeweils anderen Land. Da viele deutsche Teilnehmer Italien zunächst in erster Linie mit Urlaub, Sonne und Meer verbinden, ist der Austausch eine gute Gelegenheit, zu erfahren, wie das Leben eines gleichaltrigen Jugendlichen in Schule und Familie in Schio abläuft. Eine Partnerschaft gerade mit dem Liceo Zanella eignet sich hierfür besonders gut. Diese Schule hat mit dem Hans-Carossa-Gymnasium nicht nur gemeinsam, dass ihr Name auf einen Schriftsteller zurückgeht, sondern auch die Schulprofile ähneln sich: So gibt es am „Zanella“ einen neusprachlichen und einen humanistischen Zweig, genauso wie am HCG, wo außerdem seit einigen Jahren der naturwissenschaftlich-technologische Zweig angeboten wird.
Neben Schule und Alltag gehört es bei einem Schüleraustausch natürlich auch dazu, Stadt und Land des jeweiligen Partners zu erkunden. In Landshut standen dieses Mal neben einer Stadt- und Burgführung in italienischer Sprache Fahrten in die Landeshauptstadt München und an den Chiemsee auf dem Programm. Einen gelungenen Abschluss der Austauschwoche bildete der gemeinsame Besuch der italienischen Gäste auf dem Frühjahrskonzert des HCG.

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